Rotes Höhenvieh

Unsere Weiden sind nicht die saftigen Klee-Weidelgras Weiden, sondern durch unsere sandigen Böden mit ihren Magerwiesen und durch unsere Bewirtschaftung findet man garadezu zahllose Kräuter und Gräser. Viele von ihnen sind vom aussterben bedroht, genauso wie unser Rotes Höhenvieh, das sich von dieser kargen Vielfalt ernährt und sie wiederum nähert und mithilft zu erhalten.

Täglich fahren wir zu unserer Roten Höhenvieh Herde und genießen ihre kraftvolle Ausstrahlung und ihre Genügsamkeit, so passend zu unserem Standort. Es ist eine altersgemischte Mutterkuhherde bei der auch noch die älteren Kühe frech und bewegungslustig sein können. Doch auch jede von ihnen kennt ihren Namen und freut sich über Aufmerksamkeit, wie eine Streicheleinheiten von uns.

Diese Rasse gibt es schon sehr lange und sie gilt als eine der ursprünglichsten Rinderrassen Europas. Sie gilt auch als das Keltenrind und wurde als eine Dreinutzungsrasse (Fleisch, Milch, Zug) gezüchtet. Heute sind die Tiere fleischbetont und liefern gutes, marmoriertes, saftiges Fleisch. Wir ziehen unsere Nachzucht in der Herde auf, kastrieren nicht, geben kein Kraftfutter und schlachten unsere Jungbullen mit knapp einem Jahr. So können sie lange die Muttermilch und das Gras genießen und Ihr Fleisch ist noch jung und zart. Doch durch die viele Bewegung auf unseren großen Flächen, frische Luft und Licht erhält ihr Fleisch auch Struktur und Geschmack. Nach dem schlachten in einer Handwerklichen Schlachterei, lassen wir das Fleisch drei Wochen Trockenreifen, hierbei verliert es an Gewicht doch gewinnt noch mehr an Qualität. Ein unvergesslicher Genuss, der gutes tut.